Klar. helfen – Feuerwehr rettet Leben

Standpunkte

(Und Klar. Rettungsdienst hier)

 

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind die Basis einer Sicherheitsarchitektur, die sich täglich bewährt. Unfälle, Brände und Katastrophen sind allgemeine Lebensrisiken. Private Hilfsorganisationen  (ASB, DLRG, DRK, JUH, MHD), Feuerwehren und Technisches Hilfswerk leisten gemeinsam schnelle Hilfe, wenn etwas passiert. Vom sanitätsdienstlichen Absichern bei öffentlichen Veranstaltungen, über die Suche nach Vermissten, der örtlichen Gefahrenabwehr, bis hin zur Bewältigung von Katastrophen, vertraut die Stadt Marburg auf die Einsatzbereitschaft der Helfer ehrenamtlich getragener Hilfsorganisationen. Sie sind rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr einsatzbereit; sie sind da, wenn sie gebraucht werden und dies alles ehrenamtlich. Sie sind die Stütze unserer Gesellschaft wenn nichts mehr geht.
Dafür  gebührt ihnen unsere Anerkennung und Hochachtung. Dafür benötigen sie aber auch unsere Unterstützung.

 

Meine Vorstellungen für die Feuerwehr in unserer Stadt:

Als Notarzt mache ich seit zwanzig Jahren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Engagement unserer Feuerwehrleute – oft in Situationen, die gerade für Ehrenamtliche ziemlich belastend sind. Hut ab – oder besser Helm ab davor.

Die Universitätsstadt Marburg ist zuständig für den Brandschutz – keine leichte Aufgabe. Die Arbeit der Feuerwehr hat sich im Laufe der Zeit erheblich erweitert und entwickelt sich auch immer weiter fort. Das gute Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Feuerwehr und Brandschutzamt ist eine wichtige Voraussetzung, den vielfältigen Herausforderungen gerecht werden zu können. In Marburg läuft dies sehr erfolgreich und sucht in Hessen in dieser Form seinesgleichen!

Die Freiwillige Feuerwehr ist unverzichtbar, deshalb muss deren nachhaltige Entwicklung unterstützt werden. Darauf setze ich auch in Zukunft. Wichtig dabei ist die Nachwuchsgewinnung und -qualifizierung, aber auch die gezielte Ansprache von Mädchen und Frauen.

Unsere Feuerwehren sind gut, deshalb sind sie erfolgreich bei überregionalen Leistungswettkämpfen und beweisen damit ihre gute Aufstellung. Einmalig in Hessen in den letzten Jahren ist die Gründung einer neuen Freiwilligen Feuerwehr aus einem Ortsteil heraus – ich freue mich sehr, dass das in Bauerbach geklappt hat!

Auch was Fuhrpark und Ausrüstung angeht, müssen sich die Marburger Feuerwehren nicht verstecken – viele Kommunen können ihre Feuerwehren längst nicht mehr auf diesem Standard ausrüsten. Besonders freut mich, dass der Feuerwehrstandort Cappel erneuert wird und wir geschafft haben, dass die hessische Jugendfeuerwehrschule in Marburg bleibt – das ist ein großer Erfolg für unsere Stadt und wichtig für die weitere Arbeit unserer Feuerwehr.

 

Was ist zu tun:

 

 

Klar. Rettungsdienst

Als langjähriger Notarzt habe ich natürlich eine besondere Beziehung zu den Rettungsdienstorganisationen und viele Erinnerungen an gemeinsame Einsätze. Dass ich hier auf die politischen Herausforderungen für Rettungsdienst nicht näher eingehe, liegt daran, dass die Stadt Marburg dafür keine Zuständigkeit hat. Das ändert nichts an meinen Initiativen auf der Landesebene: mehr Sicherheit für Rettungsdienstmitarbeiter, Kampagne Rettungsgasse, Rettungsdienstgesetz und Notfallsanitäter und so weiter. Mehr dazu findet sich auf den Seiten der SPD-Landtagsfraktion oder im direkten Gespräch.

Als Oberbürgermeister werde ich mich besonders dafür einsetzen, die Arbeit der Rettungsdienstorganisationen in Marburg, ihre Mitgliedergewinnung und ihre Jugendarbeit zu unterstützen.