Klar. innovativ

Standpunkte

Wirtschaft, Universität und Wissenstransfer, Arbeiten

 

Klar. Wirtschaft

Meine Vorstellungen für ein florierendes Marburg:

Tradition und Zukunft erfolgreich miteinander verbinden: Diese Stärke unserer Stadt will ich als Oberbürgermeister weiter voranbringen. Marburg ist ein guter Standort für Wirtschaft und Wissenschaft. Wir gehen voran, haben gute Rahmenbedingungen und das führt dazu, dass Unternehmen in Marburg investieren und Menschen hier gerne leben. Ich möchte, dass das so bleibt.

Stadtentwicklung, Wirtschaftsentwicklung und gute Arbeitsplätze sind dabei eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Eine florierende Wirtschaft ist die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Universitätsstadt Marburg und für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Sie ist die Voraussetzung für wachsende Beschäftigtenzahlen und die Schaffung neuer sowie die Sicherung bestehender Arbeitsplätze – und nicht zuletzt Basis einer gesunden Finanz- und Haushaltspolitik der Universitätsstadt Marburg.

Einzelhandel und Dienstleistungen, Handwerk und Tourismus beleben die Stadt und machen sie lebenswert. Dass die Übernachtungszahlen in Marburg stetig steigen ist kein Zufall. Die Weichen sind richtig gestellt. Im Stadtmarkenatlas 2014 erhält unsere Stadt Bestnoten. Sie wurde von den Befragten bundesweit als Hessens sympathischste Stadt bewertet. Und der unabhängige Stadtmarkenatlas bescheinigt für den Tourismus sogar noch Potenzial nach oben.

Mit dem Zusammenschluss der Marburg Tourismus und Marketing GmbH (MTM) und der Tourismus-Gesellschaft des Landkreises zur neuen „Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH“ sind wir auch für die Zukunft bestens vorbereitet. Tourismus ist ein Schlüsselfaktor für die Standortsicherung, für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität in Marburg. Zusammen mit der Universität wollen wir für Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste in diesem Sinne auch das Potenzial des einmaligen Landgrafenschlosses neu und noch stärker nutzen (siehe Klar. Kunst und Kultur).

Der Pharma- und Gesundheitsstandort Marburg ist ein Garant unserer nachhaltigen wirtschaftlichen Stärke. Marburg ist der ideale Standort für ein Zentrum der Bio-, Gesundheits- und Life-Science-Wissenschaften.

 

Was ist zu tun?

Ich werde als Oberbürgermeister dafür sorgen, dass es für die heimische Wirtschaft, für das Handwerk und für Gewerbetreibende, für Standortunternehmen, die Universität, Dienstleister wie für den Handel bestmögliche Rahmenbedingungen gibt durch

Ich stehe als Oberbürgermeister dafür, dass die Universitätsstadt Marburg ihre Rolle als wichtiges Oberzentrum der Region sichert und ausbaut durch

Mit Augenmaß und Feingefühl die Lebensbedingungen für die Menschen in Marburg gestalten und die Wirtschaft fördern – dafür hat Oberbürgermeister Egon Vaupel Maßstäbe gesetzt – diese Politik möchte ich fortsetzen und weiterentwickeln. 

 

Klar. Universität und Wissenstransfer

Die Philipps-Universität ist für die Struktur und die Entwicklung unserer Stadt von überragender Bedeutung. Sie ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor und der Motor der Stadt. Wenn es der Universität gut geht, geht es Marburg gut. Als jemand, der selbst einige Jahren als Studierender wie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität tätig war, sind mir die Herausforderungen gut vertraut. Deshalb werde ich die Universität bei all ihren Vorhaben und Projekten bestmöglich unterstützen.

Neben einer erfolgreichen baulich-planerischen Zusammenarbeit wie für den Campus Firmanei oder für die Lahnberge werde ich auch die inhaltliche Kooperation zum Nutzen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Marburg weiter ausbauen, wie es mit dem Chemikum Marburg, der Initiative Biotechnologie und Nanotechnologie und anderen Projekten bereits vorbildlich gelungen ist.

Deshalb werde ich

Ich möchte, dass wir noch mehr aus der Verbindung Stadt und Universität machen: Wissenstransfer bedeutet nicht nur die Umsetzung von Know-how in marktfähige Produkte, sondern er betrifft alle Wissensbereiche. Diese außergewöhnliche Chance Marburgs will ich noch stärker nutzen und in die alltägliche Praxis der Stadtpolitik hereinholen. Der Wissenstransfer zwischen Stadt und Universität wird ausdrücklich auch durch Kooperationen von Studierenden, Stadtgesellschaft und Unternehmen gestärkt. So werden Ideen Wirklichkeit, von denen wir alle profitieren.

Deshalb werde ich

 

Klar. arbeiten

Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung

Für mich als Sozialdemokraten sind die Beschäftigten der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Wirtschaft und Wirtschaftspolitik sind kein Selbstzweck. Menschen haben einen Anspruch auf einen guten Arbeitsplatz, auf einen gerechten Lohn und auf Qualifizierung. Und die Beschäftigten sind auch als Konsumenten diejenigen, die mit ihrem Einkommen unsere lokale Wirtschaft und den Handel am Laufen halten.

Es ist dringend erforderlich, Männern und Frauen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie von Beruf und Pflege von Angehörigen weiter zu erleichtern. Deshalb begleitet die Stadt Marburg Initiativen familienfreundlicher Unternehmen. Sie geht aber auch selbst mit entsprechenden Modellen voran.

Junge Menschen ohne Ausbildung haben fast keine Chance auf dem Arbeitsmarkt und damit auf dauerhaften Wohlstand. Zudem ist der Fachkräftemangel eine wachsende Herausforderung, für die wir alle Kräfte mobilisieren müssen.

In einer älter werdenden Gesellschaft werden wir das Wort vom „lebenslangen Lernen“ mit neuem Leben füllen – für berufliches Weiterkommen, zur persönlichen Entwicklung oder um gute Perspektiven für ältere Beschäftigte zu schaffen.

Über die gemeinnützige Praxis GmbH werden Menschen in Marburg wieder in den Arbeitsmarkt integriert – in Projekten, die nebenbei der sozialen Infrastruktur und dem Umweltschutz unserer Stadt dienen – durch Beratung, Beschäftigung, Qualifizierung und Vermittlung. Die Stadt beteiligt sich als Gesellschafterin an der GmbH.

 

Was ist zu tun: